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Aktiv einen Beitrag leisten | Umweltschutz

Vor Kurzem endete die Eintragungswoche für das Klimavolksbegehren mit dem Aufruf an die Politik, beim Klima- und Umweltschutz zu handeln. Nicht immer ist der Schritt vom Reden zum Tun einfach. Das Ziel ist klar: Die Belastung der Atmosphäre durch Treibhausgase drastisch zu senken. In vielen Bereichen erfordert das ein komplettes Umdenken. Nicht bei wert.bau: Von Beginn an ist das Thema Nachhaltigkeit ein wesentlicher Baustein unseres all-in99 Konzeptes.

Ökologische Bauweise

In der Klimapolitik kann man über die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen lange diskutieren. Das Schlechteste ist aber, nichts für den Umweltschutz zu tun. Das ist eine sehr verkürzte Zusammenfassung einer aktuellen Studie des Wegener Centers an der Universität Graz (hier geht es zum Download). Fakt ist: Bautätigkeiten sind heute mitverantwortlich für das große Abfallaufkommen. Die ökologische Massivholz-Bauweise, die bei sämtlichen all-in99 Projekten gemeinsam mit dem Generalübernehmer Pointinger Bau umgesetzt wird, hat hier klar die Nase vorn.

Energie- und Ressourcenschonung

Holz zählt zu den ältesten und zugleich wertvollsten ökologischen Rohstoffen. Durch Bauen mit Holz gelingt es, die CO2-Bilanz in allen drei Lebenszyklen-Phasen eines Gebäudes – von der Produktion über die Nutzung bis zum Rückbau – gering zu halten. 

Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff. Und der jährliche Holznachwuchs ist weitaus höher als der Bedarf. 

In Österreich wächst alle 40 Sekunden soviel Holz, dass daraus ein Haus gebaut werden könnte.

Zudem ist der Wald ein natürlicher Klimaschützer.  Er entzieht beim Wachsen der Luft das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) und speichert den Kohlenstoff.  Holz als Baustoff zu nutzen, verlängert den Kohlenstoffspeicher-Effekt aus dem Wald in die Städte und Gemeinden. Das CO2 bleibt nämlich im Holz gebunden, solange es stofflich genutzt wird, also nicht verbrennt oder verrottet.

Jeder Kubikmeter verbautes Holz bindet langfristig 1 Tonne CO2.

Das Thema Wiederverwertbarkeit spielt auch in der Baubranche eine immer größere Rolle. Holz punktet hier mit einem hohen Verwertungs- und Recyclingpotenzial. Einzelne Elemente können entweder direkt weiterverwendet werden oder dienen als Basis für andere Produkte. Das Restholz kann energetisch genutzt werden. Damit ersetzt es fossile Energieträger und trägt wiederum zum Klimaschutz bei.

Ausgezeichneter Klimaschutz

Jedes all-in99 Projekt leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz und zum Wohl künftiger Generationen und erhält dafür eine Auszeichnung der Wirtschaftskammer Oberösterreich / Landesinnung Holzbau Oberösterreich.

In Summe haben wir für alle fertiggestellten all-in99 Projekte dank der ökologischen Massivholz-Bauweise knapp 7.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Atmosphäre langfristig gebunden und eingespart.

 

Interessiert in ein all-in99 Projekt zu veranlagen?

Hier geht es zu weiteren Beiträgen zum Thema:

Gemeinden: Wichtige all-in99 Projektpartner 1024 427 martin

Gemeinden: Wichtige all-in99 Projektpartner

Leistbares Wohnen ist mittlerweile eine der größten Herausforderungen im Immobilienbereich. Die letzten Wochen haben dazu ihren Anteil beigetragen, auch wenn der Wohnsektor – abhängig von der Entwicklung der Einkommen – insgesamt deutlich weniger in Mitleidenschaft gezogen scheint als Gewerbeimmobilien. Wohnen bleibt auch nach der Krise ein menschliches Grundbedürfnis, das die wert.bau mit ihrem all-in99 Konzept ökologisch nachhaltig und leistbar abdeckt. Damit das gelingt, braucht es neben den drei Erfolgsfaktoren – Baurecht (Pacht auf 99 Jahre), multiplizierbare Planung und systematisierte Bauweise – auch ein starkes Netzwerk. Dabei spielen Gemeinden eine wichtige Rolle als all-in99 Projektpartner.
Baurecht als all-in99 Erfolgsbaustein

Ein wichtiger Baustein des all-in99 Konzepts ist das Baurecht (mehr dazu). Dabei handelt es sich um ein zeitlich befristetes Recht, auf einer Liegenschaft ein Gebäude zu errichten. Durch die Pacht fallen teure Grundstückskosten weg, die sich nicht nur in einem deutlich geringeren Kaufpreis für Investoren sondern auch in leistbaren Mieten niederschlagen.

Die Rolle der Gemeinden kann dabei als Vermittler zwischen Grundstücksbesitzer und Investoren sein oder sie verpachten selbst Grundstücke (mehr dazu #wirpachtenihrengrund). In jedem Fall profitieren die Kommunen durch die Schaffung von neuem, günstigem Wohnraum und können so der steigenden Wohnungsnot bzw. der Abwanderung entgegen wirken.

Grünes Licht für Bauverhandlungen

Aufgrund der gesetzlichen COVID-19 Bestimmungen waren bis vor Kurzem mündliche Bauverhandlungen – mit wenigen Ausnahmen – auf unbestimmte Zeit untersagt. Vor wenigen Tagen wurde mit sofortiger Wirkung eine Änderung des „Verwaltungsrechtlichen Covid-19-Begleitgesetzes 2020“ im Nationalrat beschlossen.

Mit dieser Gesetzesnovelle gibt es grünes Licht für die Gemeinden, unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen Bauverhandlungen zügig und ohne weiteren Aufschub wieder durchzuführen.

Gemeindepaket für Investitionen und Holzbauoffensive

Die Bundesregierung hat auch ein „Gemeindepaket“ in Höhe von 1 Mrd. Euro angekündigt, um damit bereits laufende aber auch zukünftige Investitionen bis zu 50% zu unterstützen. Gefördert werden sollen unter anderem die Modernisierung von Kindergärten und Schulen und mindestens 20 % der Mittel sollen für ökologische Maßnahmen verwendet werden.

Auch wenn bei öffentlichen Bauten der Holzbauanteil in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen ist, gibt es nach wie vor viel Luft nach oben. Das Land Oberösterreich hat beispielsweise eine Holzbauoffensive gestartet, „um den ökologischen Fußabdruck auf das notwendige Maß reduzieren“ (Landeshauptmann Thomas Stelzer). Mit unseren ökologischen Massivholzbauten leistet wert.bau hier einen nachhaltigen Beitrag.

all-in99 Projektpartner: Bürgermeister-Stimmen
Vielen Dank an unser all-in99 Netzwerk!
Zukunft nach der Krise | Gedanken und Pläne der wert.bau 1024 686 martin

Zukunft nach der Krise | Gedanken und Pläne der wert.bau

Die letzten Wochen haben unseren beruflichen und privaten Alltag auf den Kopf gestellt. Trotz aller Herausforderungen – gerade auch in der Bauwirtschaft und im Immobiliensektor – sehen wir mehr als einen guten Grund mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Hier dazu ein paar Gedanken von unserem Geschäftsführer Mario Deuschl.

„Was wir in diesen Zeiten aufwenden, bekommen wir um ein Vielfaches zurück“

Vor Kurzem habe ich dieses Zitat von Angela Merkel im Sachwert Magazin gelesen. Für mich spiegelt es sehr gut die Herausforderungen aber auch Chancen, die diese Wochen mit sich bringen. Während die Baustellen schon wieder im Betrieb sind, läuft bei (komplexeren) Bauverhandlungen (noch) nicht alles rund. Zugleich merken wir vielerorts das Bemühen, den digitalen Weg auch in der Bauwirtschaft voranzutreiben. Dabei zeichnet sich eine Lösung durch einen oberösterreichischen Vorschlag ans Parlament ab. Demnach könnte es ab Mai wieder Bauverhandlungen geben – „real“ und erstmals auch „virtuell“. Landeshauptmann Stellvertreter und Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner setzt sich dafür ein, dass der Bundesgesetzgeber eine Ausnahme schafft bzw. die Ausnahmetatbestände Seiten des Bundes erweitert (mehr dazu).

„Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert“

Auch an diesen Worten von Matthias Horx vom Zukunftsinstitut bin ich hängen geblieben. Unternehmerische Grundwerte wie soziale und ökologische Verantwortung, Nachhaltigkeit oder Transparenz werden aus meiner Sicht in Zukunft noch zentraler. Und ich darf an dieser Stelle verraten, dass wir uns im Home-Office derzeit intensiv mit unseren Werten beschäftigen – so viel sei verraten, einiges neu macht der Mai 😉 Und alsGeschäftsführer der wert.bau bin ich stolz, dass wir mit unseren ökologische Massivholzbauten zur Holzbauoffensive vom Land Oberösterreich beitragen. Denn Holz ist einfach ein genialer Baustoff (mehr dazu)!

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg“

Mit den Worten von Henry Ford bedanken wir uns für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit – virtuell und bald wieder real!

Gerne steht unser Geschäftsführer Mario Deuschl auch per Zoom-Meeting oder mobil  unter 0676 3261444 bzw. per E-Mail an m.deuschl@wert-bau.net für Fragen zur Verfügung. Und e-besuchen Sie uns auf https://wert-bau.net/

Wir wünschen Ihnen ein erholsames, verlängertes Wochenende – bleiben Sie gesund!