wert.bau GF pflanzt Bäume mit Bundesforsten

Den Wald vor (lauter) Bäumen nicht mehr sehen. Wer kennt dieses Sprichwort nicht? Vor dem Hintergrund von knapper werdenden Ressourcen und dem Klimawandel wird es in Zukunft noch wichtiger, das große Ganze – konkret den Wald – im Auge zu behalten. Diese Aufgabe erfüllen und verantworten die Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) als größter Naturraumbetreuer und Waldbewirtschafter Österreichs. Vor Kurzem durften wir unseren Beitrag mit einer Baumpflanzaktion leisten: wert.bau-Geschäftsführer Mario Deuschl (Bildmitte) forstete gemeinsam mit Martin Schönsgibl, Leiter ÖBf-Forstrevier Droß (links im Bild) und Stefan Schörghuber, Betriebsleiter-Stellvertreter im ÖBf-Forstbetrieb Waldviertel-Voralpen (rechts im Bild)  im nördlichen Waldviertel einen Wald mit 1.000 Bäumen auf.

Der Wald in seiner Vielfalt

Eine landesweite Umfrage im Auftrag der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) zeigt, dass der Wald uns Österreicher*innen sehr am Herzen liegt. Denn er kann viel – von Kraftort und Erholungsraum bis zu Rohstofflieferant und CO2-Speicher. Auch die Oberösterreichischen Nachrichten widmen dem Thema eine aktuelle Serie namens Wunder Wald. Darin finden sich jede Menge spannende Informationen und neue Blickwinkel rund um die natürliche Ressource vor unserer Haustüre.

Der Wald als Klimaschützer

Als CO2-Speicher hat der Wald eine zentrale Rolle. Bäume entziehen beim  Wachsen der Luft das Treibhausgas Kohlendioxid und speichern den Kohlenstoff aus dem CO2. Durch chemische Reaktionen entsteht Sauerstoff, der wieder an die Umgebung abgegeben wird. Durch die Verwendung von Holz als Baustoff kann dieser Kohlenstoffspeicher-Effekt aus dem Wald in die Städte verlängert werden.

Damit der Wald auch in Zukunft Klimaschützer bleibt, ist ein Umbau nötig. Die Bundesforste widmen sich dieser Aufgabe bereits seit mehreren Jahren und sorgen für bunte Mischwälder. Denn je artenreicher der Wald, desto widerstandsfähiger erweist er sich gegen die klimatischen Veränderungen.

Der Wald als Ressource

Um seine volle Klimaschutzleistung entfalten zu können, ist auch eine nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung des Waldes notwendig. Hier schließt sich der Kreis zum Eingang unserer Geschichte. Zu den Aufgaben der Bundesforste zählt auch, erntereife Bäume für die weitere Verarbeitung zu entnehmen. Und gleichzeitig den natürlichen Baumnachwuchs zu fördern und wo notwendig, aufzuforsten.

Die Waldbewirtschaftung sichert die Versorgung mit einem der klimafreundlichsten Rohstoffe. Holz ist eine wertvolle, nachwachsende und heimische Ressource, mit der sehr sorgsam umgegangen werden sollte. So ernten die Bundesforste auf ihren Flächen nur so viel, wie auch wieder nachwächst.

Der Wald der Zukunft

Das Prinzip der Nachhaltigkeit wollen wir auch in unserem all-in99 Konzept leben. Zentraler Baustein dabei ist die ökologische Massivholzbauweise, bei der wir Fichte und Tanne als Hightech-Produkte im mehrgeschossigen Wohnbau einsetzen.

Für diese Ressourcennutzung wollen wir der Natur mit unserer Baumpflanzaktion etwas zurückgeben: Im nördlichen Waldviertel hat unser Geschäftsführer Mario Deuschl symbolisch und eigenhändig die ersten der insgesamt 1.056 Bäume eingesetzt – für einen klimafitten Wald der Zukunft!

Fotos: Wolfgang Simlinger

Wir haben uns als Ziel gesetzt, jedes Jahr einen Wald mit 1.000 Bäumen aufzuforsten. (Mario Deuschl, Geschäftsführer der wert.bau)